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Unsere kommunalen Presseberichte

        Prof. Dr. Hamann referierte bei den „Stechmücken“ SHG Hungen

Am 19.03.2007 referierte Herr Prof. Dr.  A. Hamann, Chefarzt der Diabetes Klinik Bad  Nauheim, beim 8. Treffen der „Stechmücken“ SHG Hungen, Diabetiker Aktiv, in der Stadthalle.
Der fast dreistündige Vortrag beinhaltete verschiedene Themen wie Diabetes und Folgeerkrankungen, Diabetes und Insulinpumpentherapie, sowie den Schwerpunkt : Diabetes und Übergewicht.
32 Teilnehmer konnten so viele interessante, neue und lehrreiche Informationen sammeln, die von Prof. Hamann in verständlicher und verständnisvoller Form für die Betroffenen sehr anschaulich und eingehend vorgetragen wurden.
Gerade Diabetes und Übergewicht stellt durch seinen ihm eignen schwierigen Regelkreis
viele zu beachtende Aspekte dar, die es aus ärztlicher Sicht zu bedenken gilt.
Insulinbehandlung,  allgemeine Zusatzmedimentikation, Verbesserungen des Langzeitblutzuckers , Erbfaktoren, persönliche Faktoren, wie Ess- und Bewegungsgewohnheiten sind nur einige Sachverhalte, die zu berücksichtigen sind, um eine vernünftige Gewichtsreduzierung anstreben zu können.
Bereits keine Gewichtszunahme ist aus medizinischer Sicht als gewissen Erfolg hierbei zu werten. Auch der Zeitfaktor zur Gewichtsabnahme ist eine wichtige Komponente, denn viele Betroffene üben eine selbst viele zu hohe Erwartungshaltung auf sich aus.
Real hierbei wäre der Verlust von etwas 10 kg in einem Zeitraum von ca. einem halben Jahr.
Eine Senkung eines schlechten Langzeitblutzuckers  beinhaltet so auch eine damit verbundene Gewichtserhöhung , wobei die Senkung um 1% desHbA1c  ca. 2 kg bedeutet.
Viele Fragen richteten sich weiterhin zu den beim Diabetes entstehenden, möglichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall,  Durchblutungsstörungen u.v.m.
Prof. Hamann stellte die ihm, seiner Meinung nach, sehr gut funktionierenden Notfallversorgungen in Form der Rettungsdienste und der Fachklinken im Wetteraukreises fest.
Beantwortete wurden ebenfalls Fragen zur modernsten Diabetestherapie, der Insulinpumpentherapie, die in Deutschland zurzeit ca. 20000 Typ I Diabetikern zugute kommt. So berichtete er hier über Vor- und Nachteile und die  zu beachtenden Anwendungskriterien.
Wir danken  Herr Prof .A. Hamann, der diesen Abend sehr interessant gestaltete und freuen uns auf einen weiteren zu gegebener Zeit zugesagten Besuch.
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                   Diabetiker Selbsthilfegruppe Hungen                                      

„Schololadenessen“  oder : Typ II Diabetes transparent !

 
Die Diabetesberaterin Frau Doris Lechner aus Hann. Münden besuchte am 18.02.2008 die SHG Hungen „Die Stechmücken“ Diabetiker Aktiv in der Stadthalle Hungen.
Das Mittelpunktthema lautete: Diabetes Typ II.
Frau Lechner eröffnete dieses Mittelpunktthema mit einem Schokoladenessen und überraschte die über 30 Teilnehmer dieses Treffens mit der Einladung des Essens eines Schokoladenriegels aus ganz normaler handelsüblicher und mit Zucker hergestellten Süssigkeit.
Alle Teilnehmer überprüften ihren Blutzucker mit Hilfe der eigenen mitgebrachten Blutzuckermessgeräte vor dem Verzehr und danach innerhalb eines vorher abgestimmten Zeitraumes .
So stellte Frau Lechner in anschaulicher und praxisnaher Weise  nicht nur fest, wie sich der Blutzuckerspiegel individuell auswirkte, sondern es lies sich durchaus auch nachweisen , dass sich nichtdiabetische Lebensmittel mit Wissen durchaus auch ohne eine ungewollte und schädliche  Blutzuckererhöhung, beim Diabetes Mellitus in der täglichen Ernährung einbauen lassen können .
Durchschnittlich erhöht eine BE ( Broteinheit = 12 Gr. Kohlenhydrate ) den momentan vorhanden Blutzucker um ca. 50 mg, - auch wenn es sich hier um ein zuckerhaltiges Lebensmittel handelt, - zu beachten ist hierbei jedoch auch der Fettanteil, der wiederum auf die Aufnahmegeschwindigkeit und Verweildauer im Körper  Einflüsse zeigt .
Bei den allen Teilnehmern wirkte sich dieses wohlschmeckende Naschwerkzeug demnach durchaus nicht Blutzucker schädigend aus und Frau Lechner konnte gar an Hand weiterer Faktoren , wie zuvor gegessenes Abendbrot und Insulin oder Tablettendosis feststellen , ob das zuvor verabreichte Medikament eine befriedigende Dosis darstellte .
Die von uns eingeladene Diabetesfachfrau beantwortete des Weiteren sehr verständlich und lebensnah viele gestellte Fragen ,  wie : Unterzuckerung, Therapieformen und Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Diabetestypen , allgemeine Fragen zur guten Blutzuckerführung- und Einstellung, Ernährung ,- und auch Themenbereiche wie Diabetes und Sport / Bewegung , Einfluss von Alkohol und Sonstige den Diabetes II prekär betreffende Themenbereiche
Frau Lechner gelang es in ihrem zweistündigen Vortrag praxisnahe und gutverständliche Informationen zu vermitteln, die für die gesamten Gruppe sowohl eine Auffrischung erlernten Wissens als auch neue und Gedankenimpulsgebende Informationen darstellten
Am 17 . März, Stadthalle Hungen, 19:00 Uhr, freuen wir uns besonders Frau Grit Ott, eine deutschlandweit bekannte Buchautorin zum Diabetes in der SHG  begrüssen zu dürfen.
Frau Ott ist nicht nur Mitbegründerin der bekannten Vereinigung „Der Insuliner“ , sondern ist eine selbst diabetesbetroffene Frau , die  sich stets sehr engagiert für Diabetiker bundesweit zeigt.

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                              „Unterzucker und Gegenregulation“

 
Mittelpunktthema des 28 Treffens der SHG Hungen Diabetiker Activ,- Die Stechmücken“

 
Zu einem sehr interessanten und wichtigen Thema des Diabetes trafen sich am 17.11.2008 die SHG „Die Stechmücken“ erneut in der Stadthalle Hungen
Frau Margit Schröder referierte auf Basis einer Präsentation der Diabetes Akademie Bad Mergentheim , von  Herr Prof. Dr. N. Hermann, im Mittelpunktthema zu einem der gravierenden Faktoren bei Diabetikern, :Unterzucker und Gegenregulation“
Unsere stetig an den Treffen teilhabende Diabetesberaterin des DDB machte die beachtlichste ,und oft vorhandene Nebenwirkung des Insulins und der damit verbundenen möglichen Gegenregulation, in anschaulicher Weise sehr  deutlich.
Insulin , welches bei diabetesbetroffnen Menschen nicht oder nur in zu geringer Weise noch körpereigen vorhanden ist, muss durch individuell ärztliche verordnete Insulininjektionen ersetzt werden .
Gewisse Faktoren ,  wie ein zuviel an Insulin , verstärkte körperliche Bewegung , vergessene Mahlzeiten u.v.m , kann dazu führen , dass ein zuviel an Insulin im Körper vorhanden ist und somit dann zu einer Gegenregulation führen kann, die sehr hohe Blutzuckerwerte nach sich zieht.
Einen Unterzuckerung äusserst sich in verschiedenen Anzeichen wie Herzklopfen , Schwindel , Zitteren,  Heisshunger, Konzentrationsschächen e.t.c. , und sollte jedem Diabetiker nicht nur bekannt und vertraut sein , sondern auch die für ihn wichtigen Gegenmassnahmen, wie das Einnehmen zuckerhaltger Getränke oder eines Traubenzuckers zur sofortigen Konsequenz haben.
Eine solche rechtzeitig eingeleitet Massnahme verhindert so die sonst gegenregulatorischen Massnahen des Körper, die zwar zum Einen zu vor einem noch tieferen Blutzuckerabfall schützen ,  aber auch , ausgelöst durch eben sehr starke hormonell  Eigenschaften , auch dazu führen , dass der Blutzucker in unerwünscht  hohe Blutzuckerspitzen ausarten kann.
Besonders zu Bedenken geben möchten wir die Auswirkungen von Alkohol , der in  unbedacht zu grossen Mengen genossen,  eine Blockierung des Zuckerausstosses in der Leber  führt , welches dann  schwere Unterzuckerungen begünstigt.
Hier gilt es für die Betroffenen durch einen hohen Informationstand , ein gutes Selbstmanagement und ein gutes Gefühl für den eigenen Körper ,eine allgemein ausgeglichene Stoffwechsellage herzustellen .
Anzustreben, unserer Meinung nach, sind somit weder extrem dauerhaft zu niedrige Blutzuckerwerte , die Unterzuckerungen mit Bewusstlosigkeit durchaus herbeiführen können , als auch stets zu hohe Werte , die die oftmals befürchteten Spätkomplikationen wesentlich begünstigen.
Erwähnt sei an dieser Stelle auch, dass es sehr spezielle, sogenannte Hyposensibilationstraings in grossen Fachkliniken gibt , die diabetesbetroffenen Menschen sehr hilfreich bei einer eventuell vorhanden Problematik zur Erkennung  und Behandlung , sowie Verringerung von Unterzuckern darstellt.
Neben dem Erwerb eines hohen Wissenstandes durch Schulungen sind hierbei auch ein Facharzt für  Diabetologie sehr hilfreich , der vierteljährliche Langzeitwerte , den sogenannten HbA1c, bestimmen kann.
Ein meist individuell festgelegter Zielwert, der durch vielfältige Massnahmen durchaus erreichbar ist, sorgt somit für eine ausgeglichene Blutzuckereinstellung  und verhindert demnach sowohl häufige oder zu starke Unterzuckerungen, als auch die damit bedingte, nicht wirklich gewünschte  Gegenregulation .
Menschen mit Diabetes erreichen angesichts der modernen medizinischen Erkenntnisse , Therapien und Möglichkeiten aber auch durch positives , engagiertes Eigenverhalten eine sehr hohe Lebensqualität und Leistungsvermögen, die denen eines Nichtdiabetikers durchaus gleichzusetzen ist.
Hinweisen –am dieser Stelle- möchten wir einmal auf das Phänomen , dass durch Unaufgeklärtheiten in der Bevölkerung, unterzuckerte Diabetiker oftmals zu völligem Unrecht  als betrunkene oder geistig verwirrte Menschen angesehen werden , was zur Folge hat , dass Diabetiker nicht nur in „Schlechten Ruf“ geraten , sondern auch als Menschen  mit fragwürdigen Lebenstils angesehen werden
Eine Unterzuckerung , die nur  nur ein kurzzeitiger Zustand ist, da das Gehirn keine ausreichende Zuckerzufuhr erhält , kann in unbehandelten Zustand rasch  zu einer lebensbedrohlichen Sachlage ausarten.
So wäre es wünschenswert , dass auch  mehr Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung dazu beiträgt, nicht nur den Status von Diabetikern zu verbessern, sondern auch die richtige Hilfestellung und Einschätzung einer solchen präkeren  Situation selbstverständlicher wird.